Gastbeitrag von Meinrad Müller

Porsche: Mit Batterie auf Rädern voll an die Wand, 4000 Jobs weg

Einen Porsche-Benziner zu fahren, dabei den Auspuffsound eines röhrenden Hirsches zu hören, galt Jahrzehntelang als Aufstiegsbeweis. "Ich hab’s geschafft." Der Sportwagenbauer aus Stuttgart streicht jetzt aber tausende Stellen, weil die Kunden die Elektrokisten nicht wollen.

Porsche auf einer Landstraße


Das Anschleimen an Berliner grüne Politik hat nichts genützt: Jetzt steckt der Luxuskarren im Dreck. Vorbei die goldenen Jahre, wo Geld keine Rolex spielte.

4000 Jobs auf der grünen Schlachtbank geopfert

Laut Handelsblatt vom 5.7.2026 sollen bis zu 4000 Stellen wegfallen, vor allem in Management und Weissach. Tausende müssen den Hut nehmen, die dann in der Nähe ihres kreditfinanzierten "Häusles" wohl keine vergleichbar gut bezahlte Anstellung finden werden. Befristete Verträge sind auch ausgelaufen und drei Tochterfirmen wurden geschlossen.

Die goldenen Jahre sind vorbei, dank grüner Ideologie statt Kundenwunsch. Die gesamte deutsche Autoindustrie hat 2025 fast 50.000 Jobs verloren. Porsche ist nur das prominenteste Opfer dieser verfehlten E-Strategie.

Desaster mit Steckdose

Der Taycan brach um 22 Prozent ein (nur 16.300 Stück). Die Kunden wollen Sound, Emotion, keinen stillen Stromer. Hohe E-Entwicklungskosten, schwache Nachfrage nach reinen Batterie-Kisten und wegfallende Förderungen haben Porsche in die Knie gezwungen. Jetzt rudert man zurück zu Verbrennern und Hybriden, zu spät für die Bilanz. Der Macan Electric verkaufte sich zwar besser, konnte den Gesamteinbruch aber nicht stoppen.

1950 bis 1963 baute Porsche auch Traktoren

Vielleicht wäre dies wieder eine Marktlücke, bei der ein Umstieg auf Elektro schon technisch nicht möglich wäre. Erfahrung hat Porsche ja: Zwischen 1950 und 1963 baute das Unternehmen 120.000 Schlepper. Deren Farbe war Kaminrot, die Felgen elfenbeinfarbig. Sehr sportlich für maximal 20 km/h.

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Kommentare

Ekkehardt Fritz Beyer

17.07.2026 | 10:07

... „Einen Porsche-Benziner zu fahren, dabei den Auspuffsound eines röhrenden Hirsches zu hören, galt Jahrzehntelang als Aufstiegsbeweis. "Ich hab’s geschafft." Der Sportwagenbauer aus Stuttgart streicht jetzt aber tausende Stellen, weil die Kunden die Elektrokisten nicht wollen.“ ...

Ja mei, kein(?) Problem „China übernimmt: VW & Mercedes verlagern Entwicklung, das Ende von Made in Germany? https://www.youtube.com/watch?v=-ytIyzvjBj8

Wir war das noch? Am deutschen(?) Wesen mag die Welt genesen“???????

Wahrheitsfinder

17.07.2026 | 10:30

Tja ein Porsche ohne Verbrenner-Motor ist halt wie eine Zugspitze ohne Zug ! 😆
Bei ´nem Sportwagen muss es halt nun mal röhren und blubbern !

Glass Steagall Act

17.07.2026 | 11:52

Der Abbau der deutschen Autoindustrie  war ja strategisch gewollt. Am langen Hebel sitzen die USA, die eine Konkurrenz ihrer eigenen Autoindustrie loswerden wollen! Angefangen hatte es mit der Aufdeckung des VW-Dieselskandals in den USA!

Desweiteren hat die ideologische und idiotische Klimawahnsinn-Politik den Rest besorgt! Lächerliche überhöhte Abgasbestimmungen, bis hin zum Verbrennerverbot in 2035 haben der deutschen Autoindustrie das Grab geschaufelt! Dazu wurde das deutsche Volk „klimawillig“ erzogen, so dass kein Protest kam. Jetzt zahlt das Volk für die Auswirkungen seiner Naivität! Inzwischen wird von Ökonomen davon gesprochen, dass in der gesamten Autoindustrie und ihrer Peripherie und Zulieferunternehmen, inclusive anderer Betriebe wie Bäckereien, Logistik Unternehmen usw. bis zu 750.000 Arbeitsplätze verschwinden werden! Alles nur wegen der Klimawahnsinn-Politik und der Russland-Abtrennung Deutschlands! Porsche steht da nur als eines der ersten Unternehmen in der vordersten Reihe. Aber die Welle fängt gerade erst an loszugehen! Das wird sich die nächsten Jahre durch alle Bereiche nach unten fressen!

Die Wünsche der Auto-Kunden, und überhaupt der Bürger, spielen sowieso keine Rolle mehr! Das Wohl der Wirtschaft oder Arbeitsplätze auch nicht!

Wichtig ist ausschließlich die angebliche Reduktion des CO2-Ausstoßes. Und die ist halt angeblich nur durch den Ersatz von Verbrennern durch E-Autos möglich. Dafür haben sich auch die Autobosse (freiwillig?) bereit erklärt, bei Nichterreichen der willkürlich vorgegebenen CO2-Ziele ihrer Autoflotten, Milliardenstrafen an die EU zu zahlen. 

Da bleibt viel Spielraum für Verschwörungstheorien ...

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.