Rechtschreibanforderungen sollen nun gesenkt werden

Polizei_ Viele Bewerber scheitern am Deutschtest

Die Rechtschreibanforderungen für Bewerber bei der Bundespolizei sollen gesenkt werden. Denn viele Bewerber scheitern an den Diktaten und Deutschtestaufgaben. Ist das ein Zeichen des kulturellen Wandels?

Immer mehr Bürger können nicht mehr richtig lesen und schreiben. Woran das liegt, wird in den jüngsten Berichten nicht genannt. Könnte aber auch an der anderen Zusammensetzung der Bevölkerung liegen. Auf jeden Fall stellt man bei der Bundespolizei und Landespolizei fest, dass die Bewerber häufig nicht mehr den Minimalanforderungen genügen können. Jeder fünfte Bewerber scheitert am Deutschtest [siehe Bericht »Schwäbisches Tagblatt«].

Daher sollen die Anforderungen für Bewerber bei der Bundespolizei nun gesenkt werden [siehe Bericht »Welt«]. Bei einem Diktat mit 180 Wörtern dürfen sie nun 24 statt 20 Fehler machen. Also jedes siebte Wort darf falsch sein.

Zudem sind immer mehr Bürger übergewichtig. Also werden auch die Minimalanforderungen für körperliche Fitness gesenkt. Sprung aus dem Stand und Liegestützen sind zu anspruchsvoll für Polizeibewerber. Also gibt es jetzt die Anforderung, einen Pendellauf zu absolvieren.

Die Bundespolizei muss 2020 zahlreiche neue Stellen besetzen. Dazu ist sie zu geringeren Anforderungen an die Bewerber bereit.

Sven von Storch

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