Am Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasium in Berlin-Lichtenberg gab es am Dienstag eine Podiumsdiskussion, bei der sich die Direkt-Kandidaten aller Parteien für den Bezirk vorstellen und den Fragen der Schüler stellen.
Dabei waren auch Ines Schwerdtner (Die Linke), Lilia Usik (CDU), Sören Henschel (FDP) sowie Beatrix von Storch (AfD).
Beatrix von Storch zog eine positive Bilanz der Veranstaltung.
Zwar habe es Proteste linker Schülergruppen und AfD-kritischer Eltern vor der Schule gegeben, auch die »Omas gegen Rechts« und Akteure der linken Gruppe »Zentrum für politische Schönheit« waren dabei.
Nach der Veranstaltung sagte Beatrix von Storch gegenüber der »Berliner Zeitung«, dass rund 20 Schüler bei der Vorstellungsrunde der Direktkandidaten den Raum verlassen hätten. Sie bedauere, dass einige Schüler nicht dazu bereit waren, sich andere Meinungen anzuhören. Denn, so Beatrix von Storch: »Demokratie heißt, Argumente und verschiedene Meinungen auszutauschen, sodass sich jeder seine eigene Meinung bilden kann.«
Aber diejenigen Schüler, die in der Veranstaltung geblieben sind, hätten ein großes Interesse an der AfD gezeigt und ihre Fragen zumeist an Beatrix von Storch gerichtet.
Die anderen Teilnehmer haben sich der Diskussion gestellt. Zum Protest linker Schüler gegen die Teilnahme von Beatrix von Storch erklärte der FDP-Kandidat Henschel, dass Politik kein Wunschkonzert sei.
Ein Sprecher der Berliner Senatsverwaltung für Bildung schrieb auf eine Anfrage der »Berliner Zeitung«, dass Schulen im Rahmen ihres demokratischen Bildungsauftrags verpflichtet seien, den Schülern ein »breites Spektrum politischer Standpunkte zu vermitteln«. Es dürfe dabei keine Partei benachteiligt werden, heißt es.


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