Es ist noch nicht alles verloren. Laut Aussagen der EU-Kommission wird die Untersuchung der Sabotage der Nord-Stream-Gaspipelines fortgesetzt, wie RT berichtete.
Außerdem wurde das Insolvenzverfahren gegen den Betreiber von Nord-Stream-2 um sechs Monate verlängert.
Nach russischen Angaben sei es technisch möglich, die beschädigten Leitungen zu reparieren. Man brauche dafür allerdings Zeit und Geld.
Doch so ein Projekt könne natürlich nur dann begonnen werden, wenn Berlin und Brüssel Garantien geben, dass die Pipelines wirklich in Betrieb genommen werden.
Dem stehen die Aussagen von Energieminister Robert Habeck und Olaf Scholz entgegen, sich vom russischen Erdgas lösen zu wollen. Doch die Frage bleibt, ob der Entschluss endgültig sei. Denn die Tatsache, dass das Insolvenzverfahren verlängert wurde, deutet an, dass man sich für den Notfall noch ein Hintertürch offen halten möchte.


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