Wie ein Schockwelle rauschte es durch den europäischen Blätterwald. Die Presse war wegen Trumps kritischen Aussagen zur NATO besorgt. Dabei war von Anfang an klar, dass es nur Rhetorik war. Trump will mehr finanzielles Engagement der europäischen Verbündeten und macht deshalb Druck. Aus der Sicht der amerikanischen Steuerzahler ergibt das durchaus Sinn. Und diese waren die Zielgruppe seiner Rede.
Doch die Mainstream-Medien in Europa haben daraus eine alberne Geschichte konstruiert, dass Trump das westliche Sicherheitsbündnis in Gefahr bringen würde. Nun hat sich der Chef des Pentagons, James Mattis, zu Wort gemeldet. Selbstverständlich sei die NATO für die USA ein wichter Eckpfeiler der Außen- und Sicherheitspolitik, versicherte er sinngemäß.
Die Vorstellung, die USA würden sich aus der NATO zurückziehen, wäre auch zu utopisch gewesen. Doch Kritik und Diskussion, ob es in der NATO Reformen geben müsse, wären durchaus angebracht.


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