Nie war die Gefahr so groß wie heute

Paul Craig Roberts warnt vor Atomkriegsgefahr

Paul Craig Roberts, US-amerikanischer Ökonom und Publizist, ehemaliger stellvertretender Finanzminister unter Ronald Reagan und ehemaliger Mitherausgeber des Wall Street Journal, warnt in seiner Blog-Kolumne vor einem Atomkrieg.

Paul Craig Roberts, US-amerikanischer Ökonom und Publizist, ehemaliger stellvertretender Finanzminister unter Ronald Reagan und ehemaliger Mitherausgeber und Kolumnist des Wall Street Journal, warnt in seiner Blog-Kolumne vor einem Atomkrieg.

Nie war die Gefahr so groß wie heute. Es folgt von allen Seiten eine Provokation auf die andere. Die Kommunikation zwischen den USA und Russland ist gestört. Der Westen macht zahlreiche große Fehler, die Russland zu massiven Reaktionen veranlassen könnten. Es scheint, als sei der irre Weg zum Atomkrieg nicht mehr aufzuhalten.

Roberts verweist auf Finnland, dass nun (wie Schweden) der NATO beitreten will. Das kann Russland nicht zulassen. Nicht nur wegen der NATO-Truppen, die dann dort stationiert würden, sondern auch wegen der Gefahr, dass die NATO in Finnland Raketen stationiert.

Für Russland ist es wichtig, die Stationierung von Raketen in der Ukraine zu verhindern. Aber selbst wenn das verhindert würde, gäbe es noch die NATO-Raketen-Basen in Polen und Rumänien, die ebenfalls für Russland eine scharfe Provokation sind.

Paul Craig Roberts ist verärgert darüber, dass die westlichen Medien die Stimmung gegen Russland anheizen, aber nicht darauf hinweisen, dass Russland durch Raketenbasen eingekreist und sich somit existenziell bedroht fühlt.

Roberts warnte bereits vor Jahren davor, dass die Provokationen Russlands dazu führen können, dass gefährliche rote Linien überschritten werden. Daher sei die Gefahr eines Atomkriegs real. Die westliche Welt schlafwandle in eine neuen Weltkrieg hinein. Die Verantwortlichen in der NATO seien für diese Zusammenhänge nicht erreichbar. Und so sei die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Konflikt sich an Schärfe und Tragweite ausweite, bis hin zum Szenario, das niemand will: dem Atomkrieg.

Sven von Storch

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