Drohungen gegen seine Familie

Parteiloser AfD-Kandidat musste Kandidatur für Landratswahl zurückziehen

In welcher Demokratie leben wir eigentlich, dass ein Kandidat der AfD seine Kandidatur aufgrund von Drohungen gegen seine Familie zurückziehen muss?

[Siehe hierzu auch Kommentar-Video auf YouTube HIER]

Wie die »Ostthüringer Zeitung« und die »Junge Freiheit« berichteten, musste im Saale-Holzland-Kreis der parteilose Matthias Beerbaum seine Kandidatur für die AfD zur Landratswahl zurückziehen.

Als Begründung nannte er eine »Bedrohungs- und Gefahrenlage« für seine Familie. So etwas dürfe es in einer Demokratie nicht geben, erkärte Beerbaum.

Auch wenn er kein Parteimitglied ist, war er seit Jahren für die AfD im Ausschuss für Bau, Wirtschaft und Infrastruktur und im Haushalts- und Finanzausschuss des Kreistages tätig, berichtet die »Ostthüringer Zeitung«.

Die AfD sucht jetzt nach einem neuen Kandidaten.

Bedenklich ist nicht nur dieser Vorgang selbst. Bedenklich ist auch, dass die Mainstream-Medien darüber kaum berichtet haben. Wäre dies einem Kandidaten der SPD oder CDU oder der Grünen passiert, würde man wohl in allen Medien davon lesen.

Sven von Storch

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