[ Siehe Video-Botschaft von Victor Orban hier. ]
Die EU kann es nicht lassen: Weil die Visegrad-Staaten (Slowakei, Ungarn, Polen und die Tschechische Republik) sich der von Brüssel vorgeschriebenen Massenmigration verweigern, hat am 3. Februar der belgische Ministerpräsident Charles Michel erneut mit Konsequenzen gedroht. Gegenüber der belgischen Zeitung Le Soir soll er gesagt haben, dass man den Visegrad-Staaten ein Ultimatum gesetzt habe. Sie müssten sich der Willkommenspolitik der EU unbedingt anschließen und Solidarität zeigen und Asylbewerber aufnehmen.
Der ungarische Ministerpräsident Victor Orban, der zurzeit auch die Präsidentschaft der Visegrad-Gruppe innehat, reagierte mit einer Videobotschaft. Dort kritisierte er die EU-Pläne (siehe Berichte Outono, Breitbart). Besonders die Drohung des belgischen Ministerpräsidenten mit Konsequenzen, falls die Visegrad-Staaten keine Migranten aufnehmen, ist dort auf heftige Ablehnung gestoßen.
Orban bekräftigte: »Für uns kommt Ungarn zuerst. Wir werden jene bekämpfen, die die christliche Identität Ungarns und Europas verändern wollen.«
Die Außenminister Ungarns und der Slowakei betätigten ihre Ambitionen, die Grenzen weiterhin zu schützen. Zuvor hat es bereits am 26. Januar ein Treffen von Vertretern der Visegrad-Staaten gegeben, bei dem ihre gemeinsame Politik in der Migrationsfrage bekräftigt wurde.


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