Seit dem Regierungsantritt von Ministerpräsident Victor Orban in Ungarn hat das Land in vielen Bereichen eingene Wege eingeschlagen. Zuletzt zeigte sich dies deutlich in der Flüchtlingspolitik. Ungarn weigerte sich, die Richtlinien und Vorgaben aus Brüssel zu akzeptieren. Orban greift hierbei das weit verbreitete Misstrauen der ungarischen Bevölkerung gegen die Bevormundung durch außen auf. Einst war es Österreich, dann Nazi-Deutschland, schließlich die Sowjetunion, die in Budapest den Takt vorgaben. Nun reagiert man äußerst sensibel auf Vorgaben aus Brüssel.
Wie unter anderen Welt-Online/N24, Spiegel-Online und die Junge Freiheit, berichteten, hatte Victor Orban anlässlich seiner Rede zum ungarischen Nationalfeiertag und im Gedenken an die ungarische Revolution vor einer Sowjetisierung Europas durch Brüssel und die EU gewarnt. Er kritisierte außerdem, dass man zu wenig die Familienpolitik fördere. Man würde verstärkt auf Zuwanderung setzen statt auf eigene Kinder.


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