Die Ukraine braucht nicht nur Waffen, sondern vor allem auch Soldaten. Es fehlt Kiew an Kanonenfutter, dass sich von der russischen Armee sinnlos in den Tod schicken lässt. Daher rekrutiert die Ukraine immer intensiver Männer aus allen Alterskohorten. Viele männliche Ukrainer verlassen das Land, um nicht eingezogen und an die Front geschickt zu werden. Russland hat sehr viel mehr Ressourcen und Soldaten als die Ukraine und kann seine Gegner an der Front ausbluten lassen.
Daher wächst die Gefahr, dass der NATO-Westen neben Waffen auch bald Soldaten über die Grenze in die Ukraine schicken könnte. Vor dieser Gefahr warnt nun der ungarische Regierungschef Viktor Orban in einem Radio-Interview in Ungarn, von dem die Presse berichtet. Die NATO sei kurz davor, fatale Fehlentscheidungen zu treffen. Wenn NATO-Truppen in der Ukraine kämpfen, sei eine Eskalation vorprogrammiert. Orban warnt, man sei so nahe an einem Dritten Weltkrieg wie niemals zuvor.
Wenn die NATO in wenigen Monaten tatsächlich Truppen in das Kriegsgebiet schicken würden, käme dies einer direkten Kriegsbeteiligung gleich. Für Russland wäre dies ein Grund für die große Mobilmachung.


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