Olaf Scholz und seine Nähe zur DDR und UdSSR

Olaf Scholz pflegte Verbindungen zu Kommunisten und Machthabern der DDR

Olaf Scholz pflegte als Jungsozialist eine enge Zusammenarbeit mit der kommunistischen Jugendorganisation in der DDR und traf Machthaber des Regimes. Linke Ideen und nachlässiger Umgang mit Russland prägen seine Politik bis heute.

Die Geschichte von Olaf Scholz ist geprägt von der Nähe zu Kommunisten und Sozialisten. Bei »Focus-Online« deckte der Gastautor Hubertus Knabe die sozialistische Vergangenheit des Olaf Scholz auf. Demnach hatte der aktuelle Kanzlerkandidat der SPD enge Verbindungen zur DDR [siehe hierzu auch den ausführlichen Bericht »Die Akte Scholz« von Hubertus Knabe].

1980 empfing der damalige Juso-Vorsitzende Gerhard Schröder den damaligen Chef der FDJ, Egon Krenz, in Bonn. Es war ein offizieller Besuch in der Bundeshauptstadt Bonn. In der Folge kam auch Olaf Scholz, der von 1982 bis 1988 stellvertretender Bundesvorsitzender der Jungsozialisten war, in Kontakt mit höheren Ostblockfunktionären.

Als Scholz 1982 stellvertretender Bundesvorsitzender der Jungsozialisten wurde, sei er prompt ins Blickfeld der SED geraten. Diese versuchte damals mit geheimdienstlichen Aufwand, die Bundesrepublik gegen einen NATO-Beschluss in Stellung zu bringen. Dabei sollen, so erinnert der Autor, die Jungsozialisten eine wichtige Rolle gespielt haben. Olaf Scholz gehörte damals dem marxistischen Stamokap-Flügel der Jusos an. Stamokap steht für »Staatsmonopolistischer Kapitalismus«. Dies war eine Bezeichnung für die sogenannte Endphase des Kapitalismus, die in den Sozialismus überführt. Vertreter dieser Ansicht waren der Meinung, dass der Kapitalismus sich überlebt habe und nun indirekt zum Sozialismus führen werde. Somit war er das ideale Einflussziel.

Nach den Recherchen von Knabe wurde Scholz zu einem wichtigen Verstärker von DDR-Positionen im Vorstand der Jungsozialisten. Zuständig für die Kontakte zu den Jungsozialisten war der Zentralrat der FDJ. Olaf Scholz reiste in seiner Rolle als führendes Mitglied der Jungsozialisten auch in die DDR. Dort traf er unter anderem den damaligen ZK-Sekretär für Sicherheit, Egon Krenz. Weitere Reisen in die DDR folgten. Scholz sympathisierte mit der Idee, Änderungen des politischen Systems anzustreben. Allerdings fiel am Ende das System der DDR, nicht das der Bundesrepublik.

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.