Sahra Wagenknecht, die Noch-Chefin des BSW, möchte ihren Bundesvorsitz nun abgeben, wie "ntv" berichtete. Die 56-Jährige erklärte dies in Berlin und betonte, dass sie sich trotzdem weiterhin in einer führenden Rolle für die Partei einsetzen werde.
Sie schlug Fabio de Masi als ihren Nachfolger vor, der die Partei gemeinsam mit Amira Mohamed Ali leiten soll. Wagenknecht möchte sich künftig stärker auf die inhaltliche Ausrichtung des BSW konzentrieren .
Neue Führung und neuer Name
Als Gründerin ist Wagenknecht die prägende und bekannteste Figur des BSW. Die Partei plant jedoch, sich vom Namen der Gründerin zu lösen: Das Kürzel BSW bleibt erhalten, steht aber künftig nicht mehr für "Bündnis Sahra Wagenknecht". Die Parteiführung schlägt als neuen Langnamen "Bündnis Soziale Gerechtigkeit und Wirtschaftliche Vernunft" vor, während der Landesverband Rheinland-Pfalz den griffigeren Namen "Bürger schaffen Wandel – Vernunft und Gerechtigkeit" bevorzugt.
Beides soll auf dem Parteitag am 6. und 7. Dezember in Magdeburg entschieden werden.Das BSW befindet sich derzeit in einer schwierigen Lage. Nach dem verpassten Einzug in den Bundestag im Februar liegt die Partei in Umfragen bundesweit nur noch bei drei bis vier Prozent.Wagenknecht war im Oktober 2023 nach Streit aus der Linken ausgetreten und hatte Anfang 2024 das Bündnis Sahra Wagenknecht gegründet.
Bei der Europawahl und den Landtagswahlen in Ostdeutschland 2024 gelangen der jungen Partei aus dem Stand starke Ergebnisse. Bei der Bundestagswahl scheiterte sie jedoch knapp an der Fünf-Prozent-Hürde; die Partei kämpft aktuell um eine Neuauszählung der Stimmen, wobei die Erfolgsaussichten unsicher sind.
Hoffnung auf Erfolg wenigstens in den neuen Bundesländern
Für die Landtagswahlen im kommenden Jahr hat sich das BSW das Ziel gesetzt, zumindest in allen ostdeutschen Bundesländern einzuziehen. Zu den zentralen Positionen gehören weiterhin der Widerstand gegen höhere Rüstungsausgaben und Ukraine-Hilfen, die Forderung nach höheren Renten, einer stärkeren Vermögensbesteuerung sowie einer strikten Migrationspolitik.


Kommentare
Erfolg in den neuen…
Erfolg in den neuen Bundesländern?
Bei sovielen Gemeinsamkeiten mit den Zielen der AfD können die Anhänger des BSW doch gleich die AfD wählen. Je stärker die AfD, desto eher können die Ziele auch des BSW realisiert werden.
Passt
Passt
BSW ist überflüssig,…
BSW ist überflüssig, ambivalent,
eine Partei, vor allem eine Vorsitzende, auf die man sich nicht verlassen kann . Das war genau so wie mit Ihrem Mann Oskar. Immer nur kurzfristig die Spitzenpositionen ausgefüllt und dann wieder abgetreten. Das können wir in der heutigen politischen Landschaft am wenigsten gebrauchen, dann schon garnicht, wenn jede Stimme zählt. Sie verführt die vielen unsichen Wähler mit anscheinend überzeugenden Argumenten von denen das Neueste eine Regierung von ministeriellen Fachleuten sein soll, die alles besser , unabhängiger und mit wechselnden Mehrheiten machen soll. Also erst empfiehlt sie ihre Partei dem Wähler. Dann erreicht sie Mehrheiten , um dann wieder zu sagen, daß es besser wäre , Fachleute an die Spitzenpositionen zu setzen, weil die Partei dies nicht leisten kann. Keine Partei kann das. Dafür gibt es diverse Möglichkeiten der externen Beratung. Sind bei der Konstellation Wagenknecht Fachberater im Amt, für 4 Jahre gewählt, dann treten die durch menschliche Schwächen bekannten Probleme auch dort wieder auf, die keiner haben wollte.
GMX
Die Linken????????Um Gottes Willen weg damit BSW=Linke haben Mitschuld am Elend dieses Landes ,Landes -Volksverräter in die Mülltonne basta.
Wolodja21La@web.de
Niemand braucht dem BSW !
Wird nicht mehr gebraucht
In spätestens fünf Jahren wird kaum noch jemand wissen was BSW war. Sie haben als nützliche Idioten der Systemherrscher ihre Auftrag erfüllt und können nun in der Versenkung verschwinden. Die anderen nützlichen Idioten - Die Linke - hält sich das System weiterhin, wie einen Schoßhund.
Absolute Enttäuschung
Das BSW hat mich schwer enttäuscht. Eine echte Arbeiterpartei wäre die Alternative zum Einheitsbrei gewesen. Kaum gegründet, fing das Lavieren und Distanzieren an. Dann stellt sich Frau Dr. Wagenknecht hin und verkündet, dass Putin ein Verbrecher ist? Das hat weh getan. Dieses Anbiedern an den Mainstream war ein schwerer Fehler.
Die AfD mag zwar eine Partei der Bourgeoisie sein, aber es ist eine Partei der nationalen Bourgeoisie. Weil die Werktätigen und der deutsche Mittelstand gemeinsame Interessen haben, ist es durchaus vernünftig, diese Partei zu wählen. Beide Gruppen haben einen gemeinsamen Gegner: die globalistischen Heuschrecken.
" ... kaum gegründet, fing…
" ... kaum gegründet, fing das Lavieren und Distanzieren an."
War das nicht bei der Werteunion genauso? Man könnte meinen, da hat "man" in beiden Fällen nachgeholfen, um Alternativen FÜR Deutschland auszuschalten.
Wie gerne hätte "man" auch die noch verbliebene "Alternative für Deutschland" ausgeschaltet - aber "man" arbeitet ja noch daran ....
Sahra
Ohne BSW? Könnten wir in einem Parteienspektrum ohne Kommunisten überleben? Ich sage JA!
Sobald man sie nicht mehr…
Sobald man sie nicht mehr öffentlich wahrnimmt können sich die anderen Mitglieder jedwede Arbeit sparen. Das ist das Ende. Gleichzeitig geht damit auch die LINKE baden da nur wenige Wähler zurückgehen werden. Diese Spaltung ist das Ende der DDR-SED und dafür kann man sich nur bei ihr bedanken.
Es bleibt die BRiD-SED zu zerschlagen mit ihrer Schlüsselpartei CSU. Sobald die CSU offen für jeden als sozialistisch / mit kommunistischen Zügen / wankelhaft / wortbrüchig wahrgenommen werden kann fällt sie. Und dann gibt es eine Kettenreaktion welche die CDU mitreißt. Sie Verräterpartei SPD hat Jahrzehnte damit verbracht zu beweisen das sie nichts auf die Reihe kriegt. Sie ist ohnehin erledigt wenn man hin und wieder daran erinnert. Die GRÜNEN sind eine Exotenpartei die sobald die Gendermode fällt ebenfalls den Bach hinuntergeht, da sie wohl kaum noch jemand mit Umwelt identifiziert der klar bei Verstand ist.
Mit dieser Strategie prophezeie ich das die CD/SU das Potential hat auf 10-15% zu fallen während der Rest unter 10% herumkrepelt.
Add new comment