Die Energiekrise betrifft nicht nur die Bürger mein Heizen und Stromverbrauch. Noch viel mehr ist die Industrie betroffen. Und ein anderer Sektor, der bislang ausgeklammert wurde, ist ebenfalls von der Gas-Knappheit massiv betroffen: die Landwirtschaft!
Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes, hat eine klare Botschaft an die Politik. Sie soll die Landwirtschaft bei der Gasversorgung besonders berücksichtigen [siehe Bericht »ZDF«]. Ansonsten droht: »Ohne Gas keine Milch, keine Butter, kein Joghurt!« Daher fordert er: »Wir brauchen eine Priorisierung beim Gas für den gesamten Landwirtschafts- und Ernährungssektor.«
Um stabile Ernten zu gewährleisten, sei die Verfügbarkeit von Düngemitteln essentiell, fügte er hinzu. Man brauche Gas für die Erzeugung von Stickstoffdünger. Bei Gasmangel könnten die Erträge um 30 bis 40 Prozent einbrechen.


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