Impfpflicht für Arbeitslose: Impfung oder kein Geld mehr

Österreich streicht Impfverweigerern Arbeitslosengeld

Neue Regelung von Österreichs Arbeitsminister Martin Kocher: Wenn Arbeitslose in Österreich ein Stellenangebot nicht wahrnehmen können, weil sie nicht geimpft sind, wird ihnen das Arbeitslosengeld gestrichen.

Nicht-Geimpfte, die von der Politik als »Impfverweigerer« diffamiert werden, werden europaweit zunehmend drangsaliert, ausgegrenzt und mit Sanktionen belegt.

Jüngstes Beispiel aus Österreich, von dem die BILD-Zeitung berichtet: Wenn gemeldete Arbeitslose in Österreich ein offenes Stellenangebot nicht wahrnehmen können, weil sie nicht geimpft sind, wird ihnen vom Arbeitsamt das Arbeitslosengeld gestrichen.

Der Erlass des österreichischen Arbeitsministers lautet: Wer eine Bewerbung verweigert oder eine Stelle ablehnt, weil dafür eine Impfung verpflichtend ist, dem kann das Arbeitslosengeld bis zu sechs Wochen lang gestrichen werden.

Da immer mehr Arbeitgeber einen Impfnachweis erfordern, ist dies somit eine Impfpflicht durch die Hintertür für alle, die zurzeit auf der Suche nach einer Arbeitsstelle sind.

Sven von Storch

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