Man will soziale und psychische Not verhindern

Österreich_ Lockerung des Lockdowns ab 8. Februar

Die österreichische Regierung befürchtet, dass die Bevölkerung unter einem »Lagerkoller« leidet. Es könne zu sozialen und psychischen Krisen kommen. Daher will man die Corona-Maßnahmen lockern.

Ab Montag, den 8. Februar, lockert die österreichische Regierung den Corona-Lockdown. Ab dann dürfen die Kinder wieder in die Schule gehen, ihre Eltern ins Geschäft, den Baumarkt oder zum Frisör. Auch Familienausflüge in den Zoo oder ins Museum sollen dann wieder erlaubt sein. Das verkündeten die österreichische Regierung und die Presse.

Was hat die österreichische Regierung und Kanzler Sebastian Kurz zum Umdenken bewegt? Man befürchtet einen »Lagerkoller« bei der Bevölkerung. Die sozialen und psychischen Folgen der Maßnahmen und des Lockdowns seien nicht mehr kontrollierbar. Auch die Wirtschaft stehe vor dem Ruin. Daher wolle man wieder »mehr Normalität wagen«.


Umfragen haben gezeigt, dass bei den Bürgern Österreichs eine große »Pandemiemüdigkeit« auftrete. Das haben Forscher der Universität Wien aufgezeigt.

Sven von Storch

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