Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan geht beim israel-Palästina-Konflikt rhetorisch auf volle Konfrontation.
Wie »n-tv« in seinem News-Ticker berichtete, bezeichnete Erdogan Israel erneut als »Terrorstaat«. Das hatte er schon früher getan [siehe Bericht DW].
Die israelischen Siedler auf der Westbank, also im Westjordanland, bezeichnete er als »Terroristen«. Er wolle sich dafür außenpolitisch einsetzen, dass diese auch international als »Terroristen« eingestuft werden.
Außerdem fordert er von Israel eine offizielle Erklärung, ob sich das Land im Besitz von Atomwaffen befinde. Israel hat bislang offiziell seine Atomwaffen nie zugegeben, obwohl dies als offenes Geheimnis gilt.
Für Bundeskanzler Olaf Scholz wird dieses aggressive Vorgehen Erdogans ein Problem darstellen, wenn er mit ihm die Lage im Nahen und Mittleren Osten erörtern will.


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