Drei Milliarden Euro zusätzlich

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk will noch mehr Geld von den Bürgern

Der mit Abstand teuerste öffentlich-rechtliche Rundfunk der ganzen Welt kann den Hals nicht voll kriegen. Jetzt fordert er drei Milliarden Euro zusätzlich für die Beitragsperiode ab 2021. Dabei hat er bereits ein Jahresbudget von rund acht Milliarden.

Seit Jahren schwelt die Debatte um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ORR), zu dem die Sender der ARD, das ZDF und der Deutschlandfunk gehören. Mit rund acht Milliarden Euro an Budget ist es bereits der größte und teuerste öffentliche Rundfunk der ganzen Welt. Vergleichbares gibt es weder in China, noch in den USA. Nichteinmal die BBC hat ein größeres Budget.

Doch das reicht den Intendanten und Vorständen nicht. Sie wollen mehr, viel mehr. Rund drei Milliarden Euro zusätzlich wollen sie nun von den Beitragszahlern [siehe Bericht »Focus-Online«, »Tagesspiegel«] für die kommende Beitragsperiode ab dem Jahr 2021. Der Grund seien steigende Kosten. Die Bürger müssen dafür blechen.

Von den drei Milliarden Euro sollen rund 1,8 Milliarden an die ARD, rund eine Milliarde an das ZDF und etwa 100 Millionen an das Deutschlandradio gehen. Der Rundfunkbeitrag könnte von 17,50 Euro auf 19,20 Euro ansteigen, wird vorgerechnet.

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.