Immer mehr Asylanten mit eingeschränktem Schutzstatus holen ihre Angehörigen nach Deutschland. Wie die »Neue Osnabrücker Zeitung« unter Berufung auf Zahlen des Bundesinnenministeriums berichtete, wurde das vereinbarte Kontingent von 1000 Personen pro Monat im Dezember längst erreicht und im Januar leicht überschritten [siehe außerdem Berichte »Zeit-Online«, »Welt-Online«, »Spiegel-Online«].
Zwar war der Familiennachzug bei subsidiär Schutzberechtigten 2016 ausgesetzt worden, doch ist er seit August 2018 wieder möglich. Bis Mitte Februar sollen in den deutschen Botschaften weltweit bereits rund 36.000 Terminanfragen von Menschen vorliegen, die über den Familiennachzug nach Deutschland migrieren wollen.
Den Politikern der Partei »Die Linke« ist das nach wie vor zu wenig. Sie fordern von der Bundesregierung, dass allen Flüchtlingen das Recht auf Familienzusammenführung gewährt werden soll. Anfang des Monats haben bereits Menschenrechts- und Hilfsorganisationen in Berlin für ein uneingeschränktes Recht auf Familiennachzug von Asylanten demonstriert. Auch die »Grünen« bestehen auf ein Grundrecht auf Familiennachzug.


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