Die Standards für Kindertagesstätten werden gesenkt

Niedersachsen_ Rot-grüne Landesregierung in der Kita-Krise

In Niedersachsen fehlen Kindergartenplätze und Betreuer. Doch andererseits drängt die rot-grüne Regierung auf ein Mutterbild, bei dem Mütter früh wieder in den Beruf zuückgehen und Kinder in die Fremdbetreuung abgegeben werden.

In Niedersachsen gibt es nicht genügend Kindergartenplätze. Und vor allem nicht genug ausgebildete Erzieher. Die rot-grüne Landesregierung ist schon seit langem mit diesem Thema konfrontiert. Doch sie bekommt das Problem nicht in den Griff.

Als Notlösung will die verantwortliche grüne Kultusministerin nun die Standards beim Personal senken [siehe Bericht BILD-Zeitung].

Damit wird die Betreuung verschlechtert.

Doch die Wurzeln des Problems werden nicht angepackt. Und selbst die Linderung ist nur marginär. Denn weiterhin müssen Kindergärten ihre Öffnungszeiten einschränken und teilweise ganze Gruppen schließen.

Erwähnenswert ist natürlich, dass der Personalmangel in der Kinderbetreuung Hand in Hand mit einer anderen Entwicklung geht: Die Grünen und Roten bestehen auf ihren Kulturkampf gegen die klassische Familie und drängen Mütter früh in den Beruf zurück. Je mehr Mütter ihre Kinder in die Krippe und die in die Kita schicken, desto mehr Betreuer werden gebraucht.

Für die Mütter und Kinder ist es gleichermaßen ein Verlust: Denn ausgerechnet in den ersten Lebensjahren ist die feste Bezugsperson für die Entwicklung eines Kindes unentbehrlich.

 

 

Sven von Storch

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