Mit BSW im Bundestag hätte es womöglich eine Kenia-Koalition gegeben

Niederlage des BSW erspart uns Baerbock als Außenministerin

Weil das BSW an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert ist, scheint eine schwarz-rote Koalition möglich. Das hat immerhin auch etwas Gutes: Habeck als Wirtschaftsminister und Baerbock als Außenministerin bleiben uns erspart.

Es ist ein Spiel der Mathematik. Weil die FDP und das BSW nicht in den Bundestag kommen, fallen Stimmen weg. Dadurch wird der Anteil der CDU/CSU und SPD im Bundestag etwas größer.

Wäre das BSW in den Bundestag gekommen, hätte für eine Regierungsbildung die Zahl der Stimmen von Union und SPD nicht gereicht. Dann wäre es zu Schwarz-Rot-Grün gekommen.

So bitter es für viele Bürger ist, eine Neuauflage der »großen Koalition« wie unter Angela Merkel zu erleben, so gibt es doch auch Trost: Robert Habeck als Wirtschaftsminister und Annalena Baerbock als Außenministerin bleiben uns in der nächsten Legislaturperiode erspart.

Dafür will Baerbock nun bei der Grünen-Spitze den Ton angeben, weil Habeck keine Führungspositionen mehr annehmen will.

Sven von Storch

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