Die »New York Times« sieht sich als »Grande Dame« des US-amerikanischen Journalismus. Doch neutral ist sie nicht. Und wenn es gegen Donald Trump geht, zeigt die »New York Times« gerne ihre Zähne. So auch im letzten Streit zwischen dem »New York Times«-Herausgeber A. G. Sulzberger und Donald Trump. Die »New York Times« reagiert regelmäßig verschnupft, wenn Trump seine »Fake News«-Vorwürfe erhebt. Sulzberger warf Trump vor, die Stimmung im Lande gegen Journalisten aufzuhetzen. Trump sieht das anders herum: Die Mainstream-Medien würden die Stimmung im Lande gegen den Präsidenten aufhetzen.
Trump gehört zu den Dauer-Themen in der »New York Times«. Ebenso wie Wladimir Putin und Russland. Die angebliche Einmischung Russlands in den US-Präsidentschafts-Wahlkampf hat die Zeitung massiv ausgeschlachtet. Das ist für sie das beste Thema: Damit kann die »New York Times« gleich beiden Politikern eins auswischen: Trump und Putin. Auch jetzt tut die Zeitung wieder so, als hingen die Wahlausgänge in Amerika von Putin und Russland ab.
Trump ist eine Figur, an der sich die »New York Times« so richtig abarbeitet. Da wird ihn manchmal vorgeworfen, radikale evangelikale Christen hinter sich zu scharen, oder ein anderes Mal sich darüber gefreut, wenn Republikaner sich gegen Trump auflehnen.
Als Gegner wird auch immer Steve Bannon dargestellt. Dass Bannon jetzt in Europa aktiv wird, mag die Zeitung gar nicht. Sie sieht die EU in Gefahr.


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