Hetze pur, das verbreitet die »New York Times« gegen die mutigen deutschen Bürger, die aus Empörung über einen Messermord auf die Straße gegangen sind.
»Deutsche Fahnen schwenkend, manche den Nazi-Gruß zeigend, bahnt sich der wütende Mob seinen Weg durch die Straßen und jagt dunkelhäutige Passanten [...]«, so beginnt der neueste Hetz-Artikel der »New York Times«. Damit sind gleich mehrer Kenn-Merkmale im ersten Satz untergebracht: deutsche Flagge, Nazi, Hitlergruß, jagt auf andere Rassen – das Klischee vom wiederauferstandenen Nazi-Deutschland ist perfekt. Suggestion? Volltreffer!
Dann ist von einem verängstigten Syrer die Rede, der von einem Balkon aus beobachtet, wie die Deutschen die Ausländer jagen. »Wie Wölfe!«, soll er gesagt haben. Damit ist auch das Wolfs-Klischee im Hetz-Artikel verarbeitet.
New York Times erwähnt AfD in einem Atemzug mit Neo-Nazis
Die Nazi-Keule wird weiter geschwenkt – bis zum Umfallen: Chemnitz habe eine Reputation als Neo-Nazi-Hochburg, Hass gegen Migranten sei verbreitet, die Neo-Nazis würden immer frecher und stärker werden – und im selben Atemzug und Absatz wird erwähnt, dass die AfD in den Parlamenten immer stärker werde. Was für eine Gegenüberstellung!
Dies alles sei ein Test für die Demokratie im Nachkriegsdeutschland. Schließlich endet der NYT-Artikel mit einem Zitat der SPD-Bürgermeisterin Barbara Ludwig, die behauptet, dass die Demonstranten die Demokratie herausfordern würden.
Wer auch immer in Amerika die »New York Times« gelesen hat und keine Vergleichsmedien zu Rate gezogen hat, muss denken, dass Deutschland wieder in den 1930er Jahren angekommen sei. So wird ein neues Feindbild konstruiert: Hetze, Lüge, Übertreibung, Verzerrung und Auslassung.


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