[Siehe Artikel der »New York Sun« mit dem Interview mit Beatrix von Storch HIER] Wir fassen inhaltlich kurz zusammen, was der Artikel über die AfD und Beatrix von Storch schreibt:
Aufstieg der AfD
Beatrix von Storch, eine prominente Politikerin der Partei Alternative für Deutschland (AfD), erklärte in einem Interview mit der »New York Sun«, dass der Aufstieg ihrer Partei an die Spitze der deutschen Politik unvermeidlich sei. Sie betonte, dass die AfD nicht antisemitisch sei und die sogenannte »Brandmauer« – die Weigerung etablierter Parteien, mit der AfD zusammenzuarbeiten – bald zusammenbrechen werde. Das Interview fand in Berlin statt, in der Nähe des Bundestags.
Persönlicher Hintergrund von Storch
Von Storch stammt aus dem Adelsgeschlecht Oldenburg und ist mit mehreren europäischen Königshäusern verwandt, darunter König Charles III. Trotz ihrer aristokratischen Herkunft konzentriert sie sich auf ihre politische Karriere und ist stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD im Bundestag.
Politische Lage und Wahlerfolge
Die AfD erreichte bei den Bundestagswahlen im Februar etwa 20 Prozent der Stimmen, wurde aber von der Regierungskoalition unter Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU/CSU und SPD) ausgeschlossen. Umfragen zeigen, dass die AfD mittlerweile die beliebteste Partei in Deutschland ist, mit etwa 25 Prozent Unterstützung, besonders in den östlichen Bundesländern wie Thüringen, wo sie 2024 fast ein Drittel der Stimmen holte.
Kritik an der Regierung
Von Storch bezeichnete die vorherige Regierung unter Olaf Scholz (SPD) als »Katastrophe« und die aktuelle Koalition als noch schlechter. Sie sieht in der wachsenden Popularität der AfD einen Auftrag für Veränderung und betonte, dass die Partei bald Verantwortung übernehmen müsse.
Positionen und Kontroversen der AfD
Die 2013 gegründete AfD ist euroskeptisch, befürwortet engere Beziehungen zu Russland und China und setzt auf eine strikte Einwanderungspolitik sowie niedrige Energiepreise. Der Verfassungsschutz stuft die Partei als extremistisch ein, was die AfD gerichtlich angefochten hat. Kontroverse Äußerungen von Parteimitgliedern haben die Partei zwar belastet. Doch bestreitet von Storch, dass die AfD antisemitisch sei, und sieht die größte Gefahr für Juden in Deutschland in der Einwanderung aus der arabischen Welt.
Strategie und politische Ziele
Von Storch plant, die Koalition von Merz zu spalten, indem sie gesellschaftliche Themen wie Abtreibung und gleichgeschlechtliche Ehe nutzt, bei denen sie konservative Positionen vertritt. Sie attackierte eine von Merz nominierte Verfassungsrichterin wegen deren vermeintlicher Haltung zur Abtreibung, was zu politischen Spannungen führte. International unterstützt sie Parteien wie Nigel Farages Reformpartei in Großbritannien und Marine Le Pens Nationalen Zusammenschluss in Frankreich.
Haltung zu Israel und Antisemitismus
Von Storch betonte die Unterstützung der AfD für Israel und lehnte die Aufnahme palästinensischer Flüchtlinge ab. Gleichzeitig kritisiert sie linke Parteien wie die britische Labour-Partei als antisemitisch. Der Artikel erwähnt anti-israelische Graffiti in Berlin und die Entscheidung von Merz, keine Waffen mehr für Gaza an Israel zu liefern, was innerhalb der CDU umstritten ist.
Beziehung zu Trump und Globalisierung
Von Storch äußerte Skepsis gegenüber den Zöllen von Donald Trump, sieht jedoch Parallelen in der Ablehnung des Globalismus. Sie warnte davor, jene zu besänftigen, die westliche Werte ablehnen.
»New York Sun« sieht wachsende Bedeutung der AfD
Für die »New York Sun« positioniert sich die AfD mit von Storch als wachstumstarke Kraft in der deutschen Politik, die trotz Kontroversen und Ausschluss aus Koalitionen an Einfluss gewinnt. Ihre Strategie zielt auf die Spaltung der etablierten Parteien und die Nutzung gesellschaftspolitischer Themen, während sie internationale Allianzen mit gleichgesinnten Bewegungen sucht, so urteilt die »New York Sun«.


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