Biden nutzt die Krise, um sein angeschlagenes Image aufzubessern

Neues Narrativ für Bidens Politik_ Corona ist vergessen, Putin ist der Böse

Die Umfragewerte waren in den Keller gefallen: Bidens Corona-Willkür-Politik hatte die US-Bürger gegen ihn aufgebracht. Jetzt hat er ein neues Narrativ: Biden als Anführer der freien Welt gegen den bösen Putin. Ob ihm das nützt?

Bis vor kurzem war das Corona-Thema das entscheidende Thema in der US-Politik. Selbst die Klima-Narrative waren in den Hintergrund getreten. Doch nachdem sich die Wirkungen der Impfungen mit ihren Nebenwirkungen als politischer Fallstrick für Biden entpuppt hatten und immer mehr Amerikaner die Corona-Willkür-Politik der Biden-Adminsitration ablehnen, braucht Biden ein neues Narrativ, um sich als geeignete politische Führungsfigur zu inszenieren.

Der Krieg in der Ukraine wird nun perfekt ausgenutzt, um sich als Vertreter der freien Welt im Kampf gegen die bösen Russen und den Darth Vader Wladimir Putin zu inszenieren. Jetzt haben die US-Demokraten ein Szenario, um sich im besten Licht zu zeigen. Solange der Krieg auf Europa beschränkt bleibt und die EU-Staaten am meisten von den Sanktionen betroffen sind, während die USA davon sogar wirtschaftlich profitieren, indem sie Flüssiggas nach Europa exportieren, kann Biden in der US-Öffentlichkeit damit punkten.

Für die USA und besonders die Biden-Administration und die Demokraten ist der Konflikt gewinnbringend. Den Preis bezahlen die Menschen in Europa.

Sven von Storch

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