Die Flucht- und Migrationsrouten ändern sich [siehe Berichte »Zeit-Online«]. Die Route via Libyen nach Italien nimmt an Bedeutung ab. Zum einen liegt es daran, dass Italien unter der neuen Regierung die Häfen sperrt und stärker mit der libyschen Küstenwache zusammenarbeitet. Zum anderen liegt es an der Situation in Libyen selbst, weil dort viele Migranten schlecht behandelt werden.
»Wenn Sie mich fragen, was meine größte Sorge derzeit ist: Dann sage ich Spanien«, sagte der Chef der EU-Grenzschutzbehörde Frontex, Fabrice Leggeri [siehe Bericht »ZDF«, »FAZ«]. Die Route über Libyen würde immer gefährlicher werden. Daher suchen die Schlepper andere Wege. Wie Leggeri gegenüber der »Bild am Sonntag« sagte, seien allein im Juni mehr als 6.000 Migranten über das Mittelmeer nach Spanien. Viele der Migranten kommen aus Westafrika.


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