Intendanten-Forderung: Rundfunkbeitrag soll steigen

Neue RBB-Chefin fordert 8% mehr GEZ-Zwangsabgabe

Die neue RBB-Intendantin, Katrin Fernau, hat ein jährliches Budget von 445 Millionen Euro zur Verfügung. Für den Zeitraum von 2025 bis 2028 hat sie einen Mehrbedarf von insgesamt 150 Millionen Euro bei der Rundfunk-Kommission angemeldet.

Unser öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist mit einem Jahres-Budget von mehr als acht Milliarden Euro der mit Abstand teuerste der Welt. Nicht einmal die BBC braucht so viel Geld. Trotzdem kommen immer wieder neue Forderungen nach Rundfunk-Beitragserhöhungen.

So forderte zuletzt die neue RBB-Intendantin, Katrin Fernau, den Beitragssatz um acht Prozent zu erhöhen [siehe Bericht »B.Z.«]. Ihr RBB (Rundfunk Berlin-Brandenburg) hat ein jährliches Budget von 445 Millionen Euro zur Verfügung. Für den Zeitraum von 2025 bis 2028 hat sie für ihren Sender einen Mehrbedarf von insgesamt 150 Millionen Euro bei der Rundfunk-Kommission KEF angemeldet.

Damit würde der öffentlich-rechtliche Rundfunk massiv in die Geldbeutel der von Wirtschaftskrise, Inflation und Energiepreisen gebeutelten Bürger greifen. Tatsächlich nimmt jedoch die Akzeptanz der GEZ-Zwangsgebühren in der Bevölkerung stark ab.

Sven von Storch

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