Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Bundesländer haben am Mittwoch stundenlang über die Corona-Maßnahmen debattiert. Am Abend stellten Merkel und Söder sowie Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller die Ergebnisse vor: Horror ohne Ende.
Merkels rührt die Paniktrommel und warnt vor den neuen Virus-Mutationen. Ihre Schlussfolgerung: »Werden mit neuem Virus leben - also müssen wir weiter runter, runter, runter« mit den Fallzahlen.
Einen nächsten größeren Schritt zur Wiedereröffnung soll es erst bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz von höchstens 35 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner geben. Erst dann sollen der Einzelhandel, Museen und Galerien sowie Betriebe mit körpernahen Dienstleistungen wieder aufmachen können.
Auch die Kontaktbeschränkungen sollen bestehen bleiben. Die Öffnungen der Schulen und Kindergärten sollen die Länder individuell regeln.
Friseur-Salons dürfen am dem 1. März wieder öffnen. Aber nur unter äußerst strengen Auflagen.
Wie es dann weitergeht. bleibt vorerst offen, bis neue Ausreden für neue Auflagen kommen.
Für Karl Lauterbach ist das alles zu weich und zu riskant: Er flehte Merkel an, die Maßnahmen auf keinen Fall vorzeitig zu lockern.


Add new comment