Die Union macht diesen Bürokratie-Wahnsinn mit: Amazon lacht, Millionen kleine Händler stehen vor dem Aus

Neue EU-Verpackungsverordnung ist ein Anschlag auf kleine Online-Händler: AfD stemmt sich dagegen

"Die EU erdrückt kleine Unternehmen mit noch mehr kostspieligen Vorschriften. Die PPWR zwingt den Versandhandel in ein Dickicht aus 27 nationalen EPR-Systemen. Wer ein Paket über die Grenze verschickt, muss künftig in jedem Zielland separate Registrierungen vornehmen, Mengen angeben und womöglich sogar teure Bevollmächtigte bestellen."

Symbolbild zur EU-Bürokratie


Ab dem 12. August 2026 gilt in der EU die neue Verpackungsverordnung (Packaging and Packaging Waste Regulation, PPWR). Parallel wird in Deutschland das Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz (VerpackDG) wirksam. Die Regelungen verschärfen die Anforderungen an Recyclingfähigkeit, Mindestanteile an recyceltem Material und Kennzeichnungspflichten für Verpackungen.

Für Online-Händler bringt die PPWR zusätzliche Pflichten im Rahmen der erweiterten Herstellerverantwortung (EPR): Wer Verpackungen an Endkunden in mehreren EU-Ländern versendet, muss sich in jedem Zielland separat registrieren, Mengendaten melden und Systemgebühren zahlen. Gibt es keine eigene Niederlassung im Zielland, ist die Bestellung eines nationalen EPR-Bevollmächtigten erforderlich.

EU-Bürokratie zerstört kleine Unternehmen und Selbstständige

Oskar Lipp erklärt als wirtschaftspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag in einer Pressemitteilung:

"Die EU erdrückt kleine Unternehmen mit noch mehr kostspieligen Vorschriften. Die PPWR zwingt den Versandhandel in ein Dickicht aus 27 nationalen EPR-Systemen. Wer ein Paket über die Grenze verschickt, muss künftig in jedem Zielland separate Registrierungen vornehmen, Mengen angeben und womöglich sogar teure Bevollmächtigte bestellen. Zudem sieht das neue VerpackDG Bußgelder von bis zu 200.000 Euro vor. Für zahllose Online-Händler dürfte das alles der Todesstoß sein."

EU macht nur Politik für große Konzerne

Weiter heißt es in der Pressemitteilung:

"Gewinner sind die großen Konzerne. Verlierer sind kleine Online-Shops und Händler, die neben einem Ladengeschäft oft noch einen Webshop betreiben. Und die CSU unterstützt diesen Bürokratie-Wahnsinn auf EU-Ebene. Sie will keine familiengeführten Unternehmen mehr, sondern die Amazonisierung unserer Wirtschaft.

Nur die AfD stoppt dieses Zerstörungswerk und entlastet den Mittelstand."

Sven von Storch

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Comments

Ekkehardt Fritz Beyer

12.08.2026 | 08:21

... „EU-Bürokratie zerstört kleine Unternehmen und Selbstständige“ ...

Zu wohl wessen Wohle?

Ja mei:  ... „Kleinstunternehmen, Soloselbstständige und Selbstständige bilden das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Sie stellen rund 80 Prozent aller Unternehmen, sichern Millionen Arbeitsplätze und sorgen für Innovation, Flexibilität und regionale Wertschöpfung“!!!!!!! ... https://www.marktundmittelstand.de/politik/80-prozent-aller-unternehmen

Die EU ist das Werk von Kriminellen für Kriminelle. So ein Monster war von Anfang an nicht lebensfähig. Man kann nicht eine so große Masse von Staaten unter einen Hut stecken. Jede Nation hat eigene Interessen. Das deutsche Volk zahlt bald im Alleingang hinein und alle anderen Staaten holen das Geld raus.

Die Zwangsjacken für EU-Bürger werden systematisch immer enger geschnallt.

Wenn ich nur an die neue Zwangsüberwachung im Auto denke. Oder an die 12-Uhr-Tankstellen-Regel. Oder an die Einschränkungen beim Zahlen mit Bargeld. Oder an die zum eigenen Schaden ständig verschärften Sanktionen gegen Russland ...

Da drängt sich doch heftige Medienkritik auf, wenn nicht gar Massendemos!

Aber es ist offenbar dafür gesorgt, daß alles ruhig bleibt, ganz besonders in Deutschland ...

Else Schrammen

12.08.2026 | 14:46

Was ist aus der schönen "Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft - EWG - geworden? Ein Bürokratiemonster mit einer verordnungs(blind)wütigen Frau an der Spitze! Natürlich ist es wichtig und richtig, den überbordenden Verpackungsmüll einzugrenzen. Aber bitte mit Augenmaß! 

Wenn sich das Warenangebot auf dem Markt durch solche EU-Repressionsmaßnahmen einschränkt, dann brauch der Bürger nicht mehr so viel zu arbeiten. Was soll er mit Geld, dass er nicht ausgeben kann? Das bedeutet für uns alle mehr Freizeit.

Also passt eure Arbeitszeit u. -leistung entsprechend an.

Ist doch klar! Man will mehr Großunternehmen, denn viele Klein- und Kleinstunternehmen kann man nicht so gut kontrollieren und beherrschen. Und da zeigt die EU dem Bürger, wo über mehr Bürokratie der Hammer hängt.

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