Immer mehr Länder erkennen: Wenn man den Verbracht von Kohle, Erdgas und Erdöl für Energie verringern will und nicht allein auf Windkraft und Solarenergie abhängig sein will, um die Grundlast abzusichern, dann muss man auf die Kernkraft zurückgreifen.
Und so haben die Internationale Atomenergie-Agentur ((IAEA) ) und der Staat Belgien zu einem Gipfel in Brüssel eingeladen. Dort diskutieren die Vertreter aus 30 Ländern, wie die zivile Kernkraft als Teil des Energiemixes in Europa genutzt wird. Auch die EU-Spitze ist anwesend.
Ein wichtiges Industrie-Land ist nicht vertreten: Deutschland!
Während Deutschland fern bleibt, planen andere Länder neue Atomkraftwerke. Frankreich will sechs neue moderne Kraftwerke bauen, die Niederlande zwei. Auch Polen will in die Kernkraft eintreten. Auch in Schweden und Finnland setzt man auf die Kernkraft.
Deutschland dagegen fährt einen Sonderweg. Am Ende droht Deutschland von seinen Nachbarn abhängig zu werden. Denn wenn die deutschen Konzepte nicht grundlastfähig sind, muss Deutschland Strom von seinen Nachbarländern importieren. Die Franzosen rechnen damit. Auf sie wartet ein gutes Geschäft.


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