[Siehe hierzu auch Video des ZDF HIER]
Er war der »Bad Guy«, nun ist er der »Good Guy«: Donald Trump wird umworben, weil die NATO den Rückzug der USA fürchtet. NATO-Generalsekretär war voll des Lobes über ihn.
Die europäischen Staaten versprechen den USA, ihre Ausgaben auf 5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) hochzusetzen. Allerdings werden davon zumeist nur rund 3,5 Prozent für wirkliche Rüstung und Munition, der Rest für militärisch nutzbare Infrastruktur ausgegeben werden, so der Plan vieler Staaten. Verteidigungsminister Boris Pistorius sieht das als Konsens an, denn Teile der Infrastruktur seien auch militärisch relevant.
Ukraine war nicht mehr Thema Nummer Eins
Verschiedene Presse-Medien merkten an, dass auf dem NATO-Gipfel weniger über die Ukraine gesprochen wurde als sonst. Das liegt auch am Israel-Iran-Krieg und daran, dass unter Donald Trump der Fokus verschoben ist, weg von dem, was unter der Biden-Administration im Vordergrund stand.
Klar ist, dass die NATO-Mitgliedsländer um die Gunst des US-Präsidenten wetteifern. Damit hat Trump gezeigt, dass die USA immer noch die entscheidende Kraft im Bündnis sind.
Die USA sind angesichts iher Überschuldung nicht mehr bereit, den Großteil der Kosten für die NATO zu tragen. Allerdings werden sie trotzdem über ihre Rüstungsindustrie der größte Profiteur des NATO-Aufrüstungs-Programmes sein. Damit kann Trump in Amerika bei der Wählerschaft und US-Wirtschaft punkten.


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