Übliche Rhetorik à la USA: Südkorea solle mehr Engagement und Verantwortung zeigen

NATO bittet Südkorea um Militärhilfe für Bidens Krieg gegen Russland

So, wie Olaf Scholz (erfolglos) in Südamerika Betteln ging, versucht auch NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg, Militärhilfe zu erbetteln. Bei seinen Besuch in Südkorea ist er erfolgreich. Kein Wunder: Südkorea handelt stets brav im US-Interesse.

NATO-Generalsektretär Jens Stoltenberg reiste zusammen mit seinem US-Kollegen nach Südkorea [siehe Videos HIER, HIER und HIER]. Das Ziel der Mission: Militärhilfe für die Ukraine gegen Russland. Im Gegensatz zu Bundeskanzler Olaf Scholz, der bei den Südamerikanern auf Granit biss und Abfuhren einhandelte, hat Stoltenberg Erfolg. Südkorea scheint willig zu sein.

Doch das ist kein Wunder. Kein Land in Asien ist so sehr von den USA politisch und militärisch abhängig wie Südkorea. Dort sind viele US-Truppen stationiert. Südkorea ist in Asien das, was in Europa Deutschland ist: »Einflussgebiet« der USA.

Die Rhetorik ist die gleiche, die gegen bzw. in Deutschland angewandt wird: Südkorea solle international mehr Verantwortung übernehmen, Solidarität zeigen, sich mehr engagieren. Der Blick auf die Landkarte zeigt, dass die Ukraine den Südkoreanern eigentlich ziemlich egal sein könnte. Doch wenn der große Bruder in Washington etwas fordert, dann gibt man in Seoul gerne nach.

 

 

Sven von Storch

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