Man könne bei der »Jungen Alternative« anfangen

Nancy Faeser heizt Diskussion um AfD-Verbot an

Durch eine faktenlose Debatte in Endlosschleife wird der emotionale Boden für ein Verbot der AfD bereitet. Auch Nancy Faeser beteiligt sich an der Verbotsdebatte.

Der »Spiegel«, der über die Demonstrationen der Bauern, Handwerker und Lkw-Fahrer nur am Rande berichtet hat und auf seinem Cover lieber Franz Beckenbauer abbildete als ein Foto von tausenden Treckern, berichtet dafür umso mehr über das Thema AfD-Verbot.

Wie der »Spiegel« aktuell berichtet, denkt Nancy Faeser über ein Verbot der AfD nach. Dies sei zwar nur das letzte Mittel. Aber es sei nicht auszuschließen.

Doch zuerst solle man sich inhaltlich mit der AfD auseinandersetzen, sonst entstehe der Eindruck, dass man der AfD inhaltlich nichts entgegenstellen könne, meint Faeser.

Noch wahrscheinlicher sei ein Verbot der »Jungen Alternative«. Weil diese nur ein Verein sei, könne sie vom Innenministerium verboten werden, denkt Faeser.

Trost für alle, die sich jetzt aufregen: Während ihres Besuchs bei der Handball-EM mit Robert Habeck wurde Nancy Faeser übrigens lautstark ausgepfiffen.

Sven von Storch

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