Die Grünen schreien schon länger nach Quoten. Auch die SPD will den Frauenanteil im Parlament zwangsweise erhöhen. Es sollen mindestens so viele Frauen wie Männer im Bundestag sein.
Das ist jetzt auch das Ziel von SPD-Front-Frau Andrea Nahles. Sie jammert, dass die Frauen nur 30 Prozent der Abgeordneten ausmachen. Nahles will daher die Geschlechter-Parität durchsetzen [siehe Berichte »Junge Freiheit«, »Tagesschau«, »Spiegel-Online«] .
Nun soll parteiübergreifend ein Plan ausgearbeitet werden, wie das berwerkstelligt werden soll. Die Union hat sich grundsätzlich offen für solcherlei Diskussionen gezeigt.
Nahles Logik: Wenn die Frauen die Hälfte der Bevölkerung ausmachen, müssten sie auch die Hälfte der Abgeordneten stellen. Das ist auch die Argumentation der Grünen und Linken.
Problem: Es sind nicht so viele Frauen in der Politik aktiv wie Männer (außer bei den Grünen). Also kann eigentlich nur eine Quote helfen. Doch dann wird die Büchse der Pandora geöffnet: Muss man dann nicht auch Quoten für LGBTQ einführen? Für die unterschiedlichen Religionen? Für die unterschiedlichen Berufe? Für die unterschiedlichen Altersgruppen?


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