Inflation, stark gestiegene Lebensmittelpreise und die enorm verteuerte Energie befeuern Armut und Abstiegsängste in der Bevölkerung. Sind unter diesen Bedingungen noch weitere Belastungen durch Erhöhung des GEZ-Beitrags vertretbar? Das will der neue Chef der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk (KEF), Martin Detzel, nicht ausschließen. In einem Interview mit der FAZ begründet Detzel die Erhöhung mit der Inflation, die auch für eine Steigerung der GEZ-Gebühr sorgen könnte.
Dabei liegt die letzte Erhöhung im August 2021 um 86 Cent auf 18,36 Euro nicht einmal ein Jahr zurück. Nun will die KEF erneut den Finanzbedarf der Rundfunkanstalten prüfen. Wie Hohn klingt das Versprechen von Detzel, auch nach Einsparpotential bei den Rundfunkanstalten zu suchen. Er könnte anfangen bei den Intendantengehältern.


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