Soldaten abgezogen, Milizen in den Irak abgesetzt

Nach Zusammenbruch des Assad-Regimes und Hisbollah_ Iran zieht sich aus Syrien zurück

Der Iran war mit dem Assad-Regime und den Hisbollah verbündet. Nachdem beide aus Syrien verschwunden sind, geht auch der Einfluss aus Teheran zurück. Auch im Iran trainierte Soldaten und Milzen werden zurückgezogen.

Der Iran hatte eine Enge Verbindung mit dem Regime von Bashar al-Assad in Damaskus und mit den Hisbollah im Südlibanon und Südwestsyrien, Teheran schickte Auslbilder, Soldaten und ganze Milizen, um Assad und die Hisbollah zu unterstützen. Israel sprach deshalb immer von einer schiitisch-alawitischen Achse.

Nun ist diese Achse durchbrochen. Im Südlibanon sind die Hisbollah geschwächt, aus dem Süden Syriens nahezu vertrieben. Zudem ist das Assad-Regime zusammengebrochen. Für den Iran ist damit Syrien vorerst verloren. Teheran hat seine Soldaten und Milizen abzogen. Die meisten Milizen sollen sich über die Grenze in den Irak abgesetzt haben.

Damit hat insbesondere Israel eines seiner wichtigsten Ziele erreicht, nämlich die Zerstörung der Achse »Iran — schiitischer Südirak—alawitisches Assad-Regime in Damaskus — Hisbollah im Libanon und Südwestsyrien«.

Sven von Storch

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