Sieg der Basis, schwarzer Tag für das Establishment

Nach Trump-Wahl_ Mainstream-Medien malen Weltuntergang an die Wand

Die US-Amerikaner haben entschieden. Doch die Mainstream-Medien reagieren entsetzt. Sie wollen nicht wahrhaben, dass sie die ganze Zeit falsch lagen. Ihre globale PR-Maschine zugunsten von Clinton hat versagt.

Freie Welt

Wer heute Morgen von seinem Radiowecker aus dem Schlaf gerissen wurde oder zum Frühstück das Radio angeschaltet hatte, dürfte seinen Ohren nicht getraut haben. Eine düstere Weltuntergangsstimmung wird im Minutentakt verbreitet. Warum? Weil Donald Trump die Wahl gegen Hillary Clinton gewonnen hat.

Es ist, als sei die Medien- und Politikwelt aus einem Dornröschenschlaf aufgewacht. Hatten sie all die Zeit die Lage völlig verkannt oder einfach ignoriert? Nein, sie waren im Gleichschritt einer gewaltigen PR-Maschimerie zugunsten von Hillary Clinton, dem Washingtoner Politik-Establishment und der Wallstreet marschiert. Und jetzt kommt das kollektive Erwachen, genauso wie nach dem überraschenden (?) Brexit oder den Wahlsiegen der AfD.

"Wir sind im Zeitalter des Populismus angekommen" kommentierte Florian Harms auf per Video Spiegel-Online. Und auf Zeit-Online schwadronierte Carsten Luther über den "Ernstfall". Anfangs sei Trump nur ein schlechter Scherz gewsen, meinte er, doch nun müssen sich die Welt vor diesem "unberechenbaren Mann" fürchten. Für ihn ist Donald Trump ein "totalitärer Blender und betrügerischer Dilettant". In der FAZ heißt es, dass das "Undenkbare geschehen" sei. Die Menschen in New York seien grenzenlos entsetzt. Der Stern fasst seine Einschätzung so zusammen: "Amerika wechselt auf die dunkle Seite der Macht".

 

 

Sven von Storch

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