Argentinien und USA gegen fanatische »Klimaideologie«

Nach Trump erwägt auch Milei, aus dem Klimaschutz-Abkommen auszutreten

Javier Milei will sich mit Experten und seinem Regierungsstab beraten und womöglich wie die USA unter Donald Trump aus dem Pariser Klimaschutzabkommen austreten.

Zunächst hatte es Donald Trump für die USA angekündigt, dann folgt ihm Javier Miliei für Argentinien:

Zwei Monate nach dem Rückzug von den Verhandlungen zum COP29-Gipfel in Baku erwägt Präsident  Milei für Argentinien, aus der UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC) auszutreten [siehe Berichte »Down to Earth« und »Financial Times«]. Sollte dies geschehen, wäre Argentinien das zweite Land, das sich von seinen Klimaverpflichtungen zurückzieht.

Javier Milei wird sich mit seinem Regierungsstab beraten. Der argentinische Außenminister erklärte, dass keine endgültige Entscheidung gefallen sei, jedoch Meinungsverschiedenheiten über den Vertrag bestünden. Argentinien erkennt den Klimawandel an, sieht ihn aber eher durch natürliche Zyklen als durch menschliche Aktivitäten verursacht.

Trotzdem ist man sich über die Notwendigkeit von Klimaschutzmaßnahmen einig, jedoch mit unterschiedlichen Ansichten zu den Ursachen der globalen Erwärmung.

Argentinien hat bedeutende fossile Brennstoffreserven, darunter die zweitgrößten Schiefergas- und viertgrößten Schieferölreserven weltweit.

Sven von Storch

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