Eine Umfrage des Instituts »Ipsos« hat ergeben, dass 70 Prozent der französischen Öffentlichkeit glauben, Frankreich werde gewalttätiger und »wilder« und unterstützen die Verwendung dieses kontroversen Begriffs zur Beschreibung des Phänomens, wie »Breitbart« berichtete.
Dabei waren es nicht nur die Anhänger der Partei »Rassemblement National« von Marine Le Pen, der Nachfolgepartei des »Front National«, die zu 83 Prozent meinten, dass der Begriff »Verwilderung« die Entwicklungen in Frankreich passend beschreibe, mehr noch haben auch zu 85 Prozent der Anhänger von Macrons Partei »La République En Marche! (LREM)« ebenfalls diesem Begriff zugestimmt.
Aber selbst 47 Prozent der Linken sehen eine gewisse »Verwilderung« der Gesellschaft und geben dies offen zu. Es ist eine allgemeine Erkenntnis geworden: Das Land wird immer anarchischer, gewalttätiger und gespaltener.
Marine Le Pen erklärte, die zunehmende Gewalt in Frankreich sei »eine Folge der anarchischen und unkontrollierten Einwanderung, die den Franzosen seit Jahrzehnten auferlegt wurde«. Sie fügte hinzu, dass diese Gewalt aus einer »multikulturellen Gesellschaft, die auch den Franzosen auferlegt wurde, entstanden ist«.
»Ich bekräftige ohne Zweifel, dass viele Menschen mit Migrationshintergrund, die Frankreich lieben und unsere Sozialkodizes übernommen haben, die ersten Opfer dieser Straftaten sind. Der Staat muss allen helfen und schützen, ob Franzosen oder Einwanderer«, fügte sie hinzu.
Laut Aussagen des französischen Professors für Kriminologie, Alain Bauer, war die Anzahl der Morde und Mordversuche in Frankreich im Jahr 2019 die höchste in der jüngeren Geschichte des Landes.


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