Warnung aus Moskau wegen maritimen NATO-Hauptquartier in Rostock

Moskau bestellt deutschen Botschafter ein_ Wegen NATO-Basis in Rostock

Eigentlich war abgemacht, dass auf dem Gebiet der ehemaligen DDR keine NATO-Stützpunkte entstehen. Nun wird in Rostock das maritime NATO-Hauptquartier eingeweiht.

Bei der Wiedervereinigung war mit Rücksichtnahme auf Russland (damals Sovietunion unter Gorbatschow) ausgemacht worden, dass keine NATO-Truppen-Stützpunkte auf dem Gebiet der ehemaligen DDR errichtet werden.

Nun reagiert Russland entsprechend empört, weil in der Hafenstadt Rostock in Mecklenburg-Vorpommern das maritime NATO-Hauptquartier eingeweiht wird.

Das russische Außenministerium hat deshalb den deutschen Botschafter in Moskau, Alexander Graf Lambsdorff, einbestellt.

Dort wurde ihm die russische Sicht vorgetragen:

»Washington, Brüssel und Berlin müssen sich darüber im Klaren sein, dass die Ausweitung der militärischen Infrastruktur der Nato auf das Gebiet der ehemaligen DDR äußerst negative Folgen haben und nicht ohne eine entsprechende Antwort von russischer Seite auskommen wird.«

Sven von Storch

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