In einem Interview mit der WELT erklärte Ulrich Montgomery, dass man sich für die weitere Corona-Entwicklung »alle Optionen offen halten« müsse. Er befürwortet die neuen harten Maßnahmen, inklusive 2G-Plus oder einem echten Lockdown. »Der Kern ist immer die Kontaktbeschränkung«, erklärte er.
Weiterhin müssten die Corona-Maßnahmen darauf abzielen, die Menschen zu Auffrischungsimpfungen zu bewegen. Denn, so Montgomery: »Wir brauchen die Impfung ja auch noch für die fünfte, sechste und siebte Welle«.
Er sei für eine »Impfpflicht«, aber nicht für einen »Impfzwang«. Es werde niemand zur Spritze gezwungen, aber den Ungeimpften müssten »Einschränkungen« zugemutet werden. Ungeimpfte sollten weniger Kontakt- und Bewegungsspielraum bekommen, müssen sich mehr testen lassen und die Tests auch selber bezahlen. Seiner Meinung nach kommen die Geimpften ihrer Verantwortung im Interesse der Allgemeinheit nach, während die Ungeimpften dies nicht tun würden.


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