Keine Frage: Rudy Giuliani ist ein beliebter Politiker. Der Republikaner und ehemalige Bürgermeister von New York hatte sich in Krisenzeiten bewährt. Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 behielt der die Nerven und überzeugte mit einwandfreiem Krisenmanagement. Die amerikanische Öffentlichkeit dankte es ihm.
Nun hat die Presse ihr Bild von Rudy Giuliani auf den Kopf gestellt. Denn er ist ein führender Kopf im Team von Donald Trump. Es wird spekuliert, dass er Außenminister oder Justizminister werden könnte.
Schon suchen die Mainstream-Medien nach Flecken auf seiner weißen Weste. Das Editorial Board der New York Times sammelt nun Munition, um zu zeigen, warum Giuliani nicht Außenminister werden sollte ("Why Rudy Giuliani Shouldn’t Be Secretary of State"). Was findet man? Er hatte mit seinen Vorschlägen zur Außenpolitik nicht immer richtig gelegen und nach seiner Zeit als Bürgermeister von New York Gelder durch Zusammenarbeit mit ausländischen Firmen verdient und sei daher belastet.
Wenn das alles sei sollte, was man ihm vorwerfen kann, dann hätten viele US-Politiker niemals ein Amt antreten dürfen.


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