Neue EU-Kommissionspräsidentin: Kommt bald die EU-Armee?

Mit Ursula von der Leyen wird die EU aggressiver werden

Nun ist es passiert: Ursula von der Leyen ist zur neuen EU-Kommissions-Präsidentin gewählt worden. Damit wird seitens der EU mehr Druck ausgeübt werden: EU-Armee, mehr Migration, mehr NATO, mehr Anti-Russland-Propaganda, mehr Globalismus, mehr EU-Zentralismus, mehr Klimaziele, mehr Anti-Trump-Politik. Uns stehen turbulente Zeiten ins Haus.

Willy Wimmer hatte davor gewarnt: Wenn Ursula von der Leyen zur EU-Kommissionspräsidentin gewählt wird, dann wird es mehr Druck auf Russland geben. Als Verteidigungsministerin war Ursula von der Leyen immer schnell bei der Sache, wenn es darum ging, die Bundeswehr an Auslandseinsätzen zu beteiligen, sehr zur Freude der NATO und Frankreichs.

Von der Leyens Tonfall gegenüber Staaten wie Russland war oft recht säbelrasselnd. Außerdem war sie bisher stets als radikale Verfechterin einer EU-Armee aufgefallen. Sie hat für eine »Armee der Europäer« geworben. Das freut natürlich Macron, der sich auch begeistert über ihre Französisch-Kenntnisse geäußert hat.

Nun ist sie also gewählt worden, die Frau, unter der die Bundeswehr herabgewirtschaftet wurde. Was sie mit der Bundeswehr geschafft hat, wird sie auch mit der EU schaffen können. Uns stehen turbulente Zeiten ins Haus: EU-Armee, mehr Migration, mehr NATO, mehr Anti-Russland-Propaganda, mehr Globalismus, mehr EU-Zentralismus, mehr Klimaziele, mehr Anti-Trump-Politik.

383 Abgeordnete des EU-Parlaments in Straßburg haben für sie gestimmt. Die Mainstream-Medien hatten den ganzen Montag und Dienstag Stimmung für sie gemacht. Ihre banale Ansprache wurde als »historische Rede« und ihr Wahlerfolg als »historischer Sieg« gefeiert.

Für Ursula ist dies der Moment ihres Lebens: Denn sie ist auf dem Olymp, auf dem Gipfel ihrer Karriere angekommen. Sie hat sich vom Chaos bei der Bundeswehr wegloben lassen, sich der Verantwortung für den miserablen Zustand der Truppen entzogen und vom Schleudersitz im Verteidigungsministerium auf den Chef-Posten der EU katapultieren lassen.

Für sie ist es auch eine Heimkehr: Ursula ist in Brüssel geboren worden. Nun ist sie die Chefin bei der EU in Brüssel und kann mit Angela Merkel auf einer Augenhöhe verhandeln. Noch nie ist ein Minister, der bei Beliebtheitsumfragen so tief gesunken ist und in seiner Arbeit im Verteidigungsministerium so schlecht abgeschnitten hat, am Ende so hochgelobt worden.

Eines muss man ihr lassen: Sie hat die Begabung, selbst aus einem Versagen noch Profit zu schlagen und nach oben zu fallen. Die EU wird sie auch noch schaffen. Ganz nach dem Motto Merkels: Wir schaffen das!

Sven von Storch

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