Die derzeitige linke Politik gibt selbst dann keinen Sinn, wenn man sie aus linker Perspektive zu verstehen sucht.
Was bedeutet es, wenn beispielsweise Nancy Faeser im Chor mit vielen westlichen Unternehmen und nach dem Taktstock der großen US-Hedgefonds und Schattenbanken via Quotenregelungen für mehr »Diversität« auf allen Ebenen sorgen will? Sprich: Mehr LGBTQ, mehr »People of Color« und mehr Frauen in allen Positionen?
Sorgt das für eine »gleichere Welt«?
Fakt ist: Der entscheidende Faktor für die Position eines Menschen im hierarchischen Gefüge einer Gesellschaft ist das Geld.
Wenn man Milliardär ist, spielt es keine Rolle, welche Hautfarbe, Religion oder welches Geschlecht jemand hat. Wer Geld hat, ist immer und überall oben.
Wenn man kein Geld hat, spielt es auch keine Rolle, welche Hautfarbe, Religion oder welches Geschlecht jemand hat. Wer kein Geld hat, ist immer und überall unten.
Die Finanzindustrie will natürlich nicht, dass man das hinterfragt.
Wenn auf allen Ebenen einer Hierarchie über Quotenregelungen der Anteil bestimmter Gruppen erhöht wird, ändert das nichts an der Hierarchie. Es zementiert diese nur.
Die einzige Form einer gerechten Hierarchie wäre jene, bei der (wie beim Militär) alle »unten« anfangen und je nach Einsatz, Qualifikation und Fähigkeiten aufsteigen können. Ein wirklich gerechtes System schaut auf die Meriten und blendet die anderen Faktoren aus.
Im Grunde geht es darum: Die marxistische Idee vom Kampf der Arbeiterklasse gegen die Bourgeoisie (das »Kapital«) wurde von der Idee des Kampfes der Unterdrückten (Frauen, LGBTQ, »People of Color«) gegen die Unterdrücker (»alte weiße Männer«) überdeckt, damit »Geld« als entscheidender Faktor ausgeblendet wird.


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