RKI-Files: BMG stand vor der Wahl, sachlich zu kommunizieren oder zu dramatisieren

Ministerium entschied sich bewusst für dramatisierende Darstellung der Corona-Lage

Prof. Stefan Homburg weist auf ein wichtiges Detail in den RKI-Files hin. So habe das Bundesgesundheitsministerium im August 2022 bewusst entschieden, die Lage zu dramatisieren, statt auf sachliche Kommunikation zu setzen.

Freie Welt

Immer mehr Details zur Corona-Politik werden offenbar.

Wie aus den RKI-Files sichtbar wird, gab es im August 2022 (10.08.2022) die Diskussion, ob die Corona-Lage eher »dramatisierend« dargestellt werden soll, ob ob man lieber »faktenbasiert« berichtet und auf »sachliche Kommunikation« setzen soll [siehe hierzu auf Tweet von Prof Stefan Homburg mit Abbildung].

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) entschied sich damals für die erste Option. Das heißt: Es wurde bewusst eskaliert und dramatisiert.

Am 31.08.2022 stellte zudem das RKI (Robert-Koch-Institut) fest, dass bei den Corona-Demos ein erheblicher Teil der Demonstranten »nicht aus dem rechten Spektrum kommt«. Wie solle man diese Gruppen, die ein echtes Anliegen haben, erreichen? Es wurde sich die Frage gestellt, ob es sich tatsächlich lohnt, diese Gruppe mit »sachlichen Argumenten zu adressieren«.

Der Entschluss führte schließlich dazu, dass man allen sachlichen Diskussionen auswich und auf eine Eskalation der Lage setzte.

Sven von Storch

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