Viele Betroffene könnten nicht auf reguläre Stellen wechseln

Minijob-Abschaffung bedroht Hunderttausende Stellen im Einzelhandel

Die Vorschläge der Rentenkommission zur Reform der gesetzlichen Rentenversicherung sorgen für Aufregung. Eine weitgehende Abschaffung von Minijobs könnte laut Handelsverband Deutschland (HDE) Hunderttausende Jobs im Einzelhandel vernichten.

Verkäuferin im Supermarkt


Die von der Bundesregierung eingesetzte Rentenkommission hat ihren Bericht übergeben und empfiehlt, Minijobs weitgehend abzuschaffen. Künftig sollen geringfügige Beschäftigungsverhältnisse in die volle Sozialversicherungspflicht einbezogen werden. Ausnahmen sind nur noch für Schüler vorgesehen. Der Sonderstatus mit reduzierten Abgaben und Steuern soll entfallen. 

Bundeskanzler Friedrich Merz hat angekündigt, die Vorschläge der Kommission weitgehend umsetzen zu wollen. Ziel ist eine stärkere Einbeziehung in die Rentenversicherung und mehr Beiträge in die Sozialkassen.

800.000 Minijobber allein im Einzelhandel

Im Einzelhandel arbeiten nach Angaben des Handelsverbands Deutschland (HDE) rund 800.000 Menschen auf Minijob-Basis. Sie decken vor allem Stoßzeiten ab samstags, abends oder im Weihnachtsgeschäft und sorgen für die notwendige Flexibilität in den Filialen. Jeder zweite Beschäftigte in Teilen der Branche ist demnach auf Minijobs angewiesen. 

Der HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth warnt eindringlich: Die Abschaffung wäre ein gefährlicher Irrweg und würde Hunderttausende Jobs im Einzelhandel vernichten. Viele Minijobber, darunter Mütter mit Betreuungspflichten, Rentner oder Studierende, könnten nicht auf Voll- oder Teilzeitstellen wechseln.Warnung vor höheren Kosten und weniger ServiceOhne die flexiblen Minijobs drohen den Unternehmen höhere Personalkosten durch volle Sozialabgaben. Betriebe könnten weniger Personal einsetzen, was zu kürzeren Öffnungszeiten, längeren Wartezeiten oder höheren Preisen führen könnte. Die Branche befindet sich ohnehin in wirtschaftlich schwierigen Zeiten mit Personalmangel und sinkender Kaufkraft. 

Ähnliche Warnungen kommen aus dem Gastgewerbe und dem Handwerk. Minijobs ermöglichen es, auf schwankenden Arbeitsanfall zu reagieren, ohne dauerhaft hohe Fixkosten zu haben.

Die Abschaffung der Minijobs führt zu mehr Schwarzarbeit, geringeren Nettoeinkommen für Betroffene und zu einen Verlust an Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt.

Debatte um Auswirkungen auf Millionen Betroffene

Insgesamt arbeiten in Deutschland rund sechs bis acht Millionen Menschen in Minijobs, viele davon in Handel, Gastronomie und Dienstleistungen. Ob die Vorschläge der Rentenkommission tatsächlich eins zu eins umgesetzt werden, bleibt abzuwarten. Die aktuelle Diskussion zeigt jedoch bereits jetzt tiefe Gräben zwischen Arbeitgebern, Gewerkschaften und Politik. 

Der Handelsverband fordert, verantwortungsvoll mit dem Thema umzugehen und die betriebliche Realität nicht zu ignorieren. Eine Reform müsse die Bedürfnisse von Unternehmen und Beschäftigten gleichermaßen berücksichtigen.

Sven von Storch

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Kommentare

Das sieht jetzt fast schon so aus, als ob die Rentenkommission die Abschaffung der Minijobs nur beschlossen hätte, um ein "Bauernopfer" zu haben, und dafür die anderen teilweise auch schmerzlichen Punkte durchzukriegen.

Erfreulicherweise wächst der Protest gegen die Abschaffung auch jenseits der AfD immer deutlicher - schlecht ist nur, daß diese gut für Deutschland wäre ...

... STARTSCHUSS zum "GREAT RESET" !?

Erkennbar sollen doch die Menschen gar nicht mehr auf reguläre
Stellen wechseln:

Menschen werden doch 'obsolet', sobald sie durch KI und Roboter
ersetzbar sind. Und das passiert m.E. gerade: Der "Great Reset" wird
eingeleitet, so wie es den Mitgliedern der WEF-Organisation von
"Kojak Blofeld" bekanntlich schon lange vorschwebt.

Ich meine, in diesem Zusammenhang ist die Maßnahme von Herrn
Merz zu sehen:

Ich traue ihm zu, dass er damit entweder eine "Einladung" präsentiert,
den "Gesellschaftsvertrag" von sich aus zu "kündigen", indem er vielen
Menschen das Leben nicht mehr lebenswert macht, u. ihren Lebensmut
bricht ("Boiling the Frog"-Taktik − nachdem es mit der heimtückischen
"Corona-Impfe" nicht "gut" gelaufen ist, für die hinterhältigen Täter aus
Politik, Pharma usw. − und nachdem jeder sehen kann, dass die Messer-
morde und Vergewaltigungen konkludent gewollt sind).

Oder, er möchte aus der "Herde der Hunderttausenden" zügig das
"Heer der Hunderttausenden" machen:

Bekanntlich will ja die NATO Russland angreifen, um die Bevölkerung
dort zu töten und die Rohstoffe zu rauben, und deswegen könnte schon
bald die "Bundeswehr" den 'Heerscharen' einen gewissen "Ausweg" aus
ihrer "Herrenlosigkeit" zeigen …

Und eine Teilnahme am NATO-Krieg zum Schutz des "Life-Styles" von
"WEF-Establishment", bzw. "Epstein-Klasse", wäre ja dann auch
"freiwillig" (den Fehler von Karl Lauterbach macht man bestimmt nicht
nochmal: "Die Impfpflicht führt dazu, dass die Impfung freiwillig ist")

Und diese "sizilianische Freiwilligkeit" dürfte dann auch ganz nach dem
Gusto der "Bankiers de Voldemort" sein, die bekanntlich in der Ukraine
seit Jahren die Staatsfinanzen strukturieren, und die den EU-Beitritt
mutmaßlich wollen, um ihren Einfluss auf die EZB zu maximieren −
evtl. ja nach dem Motto:

"Ist uns doch egal, wer an der Regierung ist,
solange wir die Währung kontrollieren".

Es ist halt kompliziert, denn die meisten Minijobber sind i.d.R. Bedarfskräfte, wo man aus betriebswirtschaftlicher Sicht keine Vollzeitstellen setzen kann. Den Einsatz von Bedarfskräften hat es schon immer gegeben. Vor allem im Gastro-Gewerbe ist es problematisch, Bedarfskräfte nicht mehr einzusetzen. Da kämen noch viele weitere Tätigkeitsgruppen hinzu, wo das Arbeitsaufkommen am tag ungleich verteilt ist. Warum sich diese Kriegstreiber dieser Staatssimulation nun an die Minijobber abarbeiten, ergibt für mich keinen Sinn.

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