Nach Sperrungen der Grenzen und Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften ist die Lage in Venezuela weiterhin angespannt. Die Hilfslieferungen vieler Staaten konnten nicht die Grenzen von Kolumbien und Brasilien nach Venezuela passieren. Die venezolanischen Militärs haben alles abgeriegelt. Sogar die Häfen wurden geschlossen.
Nun trifft sich der US-Vizepräsident Mike Pence mit dem Parlamentspräsidenten und von der Opposition ernannten Interimspräsidenten Juan Guaidó in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotà. Sie wollen das weitere Vorgehen erörtern.
Mike Pence stellte klar, dass die USA an ihrem Vorhaben festhalten, einen friedlichen Machtwechsel in Venezuela zu unterstützen. Er sagte: »Es ist Zeit für ein freies und demokratisches Venezuela« [siehe Bericht »t-online«].
In Bogotà findet wieder das Treffen der sogenannten Lima-Gruppe statt, die 2017 von 14 lateinamerikanischen Staaten gebildet wurde. Diese Staaten, darunter Brasilien und Argentinien, stehen fast alle kritisch zur Regierung Maduros und haben seine zweite Amtszeit nicht anerkannt. Juan Guidò nimmt erstmals an diesem internationalen Treffen teil.


Add new comment