Es geht um 13,4 Billionen US-Dollar an Ressourcen, Europa wird zensiert

Mike Benz_ Europa ist das Opfer des US-Hybrid-Krieges gegen Russland

Der von den USA/GB ausgehende Regime-Change in der Ukraine 2014 hat eine neue Art der Kriegsführung in den Vordergrund gebracht. Seitdem herrscht eine neue Form der hybriden Kriegsführung zwischen den USA und Russland. In Europa wird die Meinungsfreiheit wegzensiert.

[Siehe Video auf X/Twitter HIER]

Der politische Analyst und Cyber-Experte Mike Benz erklärt, dass die Frage, ob es richtig sei, dass die USA die Ukraine im Krieg gegen Russland unterstützen, damit verbunden ist, dass viele Politiker und Wirtschaftsunternehmen in den USA gar keine andere Wahl hatten.

Denn jeder, der in irgendeiner Form Beziehungen mit Russland pflegt, wurde in den USA und im Westen sofort mit dem Vorwurf konfrontiert, ein Putin-Unterstüzter bzw. eine »Putin-Puppe« zu sein. Man spricht von »Russia Gate«. Daher fällt es sowohl Privatpersonen oder auch Unternehmen und insbesondere Politikern schwer, öffentlich eine differenzierte Haltung einzunehmen.

Das war sogar bei der Wahlkampagne von Donald Trump der Fall. Es wurde Trump möglichst schwer gemacht, gegenüber Russland eine differenzierte Haltung einzunehmen. Das gleiche geschah mit Nigel Farage, dem vorgeworfen wurde, ein Putin-Versteher zu sein, weil der die undifferenzierte Unterstützung der Ukraine kritisierte.

Damit wird praktisch jede Debatte von vornherein abgetötet. Es wird eine Sogwirkung und ein Zwang entwickelt, sich öffentlich gegen Putin und Russland positionieren zu müssen.

Andersdenkende müssen diplomatisch jedes Wort abwägen, um nicht ins Auge der Kampagnen, Mainstream-Medien, Geheimdienste und Anwälte zu geraten. Von Meinungsfreiheit kann hier nicht mehr gesprochen werden.

In einer freien Debattenlandschaft würden wichtige Dinge angesprochen werden, dass es nämlich auch um 13,4 Billionen (13.400 Milliarden) US-Dollar an Ressourcen geht. Dass es auch darum geht, Gazprom vom Energiemarkt zu verdrängen.

Mike Benz verweist darauf, dass vornehmlich die USA und Großbritannien 2014 für den Coup in Kiew verantwortlich waren. Seitdem hat sich im ganzen Westen eine Zensurpolitik ohne Gleichen durchgesetzt, bei der alles unterdrückt wird, was irgendwie die russische Perspektive wiedergeben könnte.

Die Ereignisse von 2014 haben die ganze NATO-Struktur durcheinander gebracht, weil nun neue Grenzen der hybriden Kriegsführung eingesetzt werden können. Die Aufgaben der NATO mussten neu definiert werden.

Dies habe auch dazu geführt, Deutschland mit aller Kraft von russischer Gas- und Ölzufuhr abzutrennen und den Deutschen amerikanisches LNG aufzudrängen. Nun muss das Erdgas per Fracking gefördert, in den USA in flüssiggas umgewandelt, nach Europa transportiert, dort wieder zurückgewandelt und dann zu den Zielorten transportiert werden. Das ist alles viel komplizierter und teurer, als russisches Gas via Pipeline zu imporiteren. In Deutschland leide die Wirtschaft und Gesellschaft darunter, erklärte Benz.

Als die AfD in Deutschland und die RN von Marine Le Pen in Frankreich für eine Fortsetzung der Gasimporte aus Russland sich aussprachen, gerieten diese Partein ins Visier der USA. Ihnen wurde daraufhin »Wirtschafts-Nationalismus« vorgeworfen.

Ein großer Verlust für die USA/NATO war, dass bei der Volksabstimmung auf der Krim die überwiegende Mehrheit für Russland stimmte und die Halbinsel dann von Russland übernommen wurde.

Seit 2014 hat die NATO allerlei strategische Institutionen eingerichtet, um einen Propagandakrieg zu führen und die öffentliche Meinung in Europa zu kontrollieren, insbesondere in Mittel- und Osteuropa inklusive Deutschland. Diese »Centers of Excellenz for Strategic Communication« sind im Grunde nichts anderes als Zensur-Koordinierungs-Zentralen, wo die Geheimdienste die Sozialen Medien des Internets filtern und zensieren mit den großen Tech-Unternehmen zusammenarbeiten.

Diese Zensur-Infrakstruktur wurde bei der Wahl 2016 (als Trump gewann) und als der Brexit kam auf den Rest Europas und der USA übertragen, so dass jetzt der komplette Westen in einem nie dagewesenen Ausmaß beobachtet und zensiert wird.

Mittlerweile werde in den USA sogar diskutiert, den »Ersten Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten« (»First Amendment« bgzl. Meinungsfreiheit, Redefreiheit, Pressefreiheit, Religionsfreiheit) einzuschränken. Als Begründung wird angegeben, dass die Urheber dieses Artikels damals noch nichts über die angeblichen Gefahren der digitalen Sozialen Medien gewusst haben.

Am Ende entwickelt sich im Westen eine Regierungskontrolle der digitalen Sozialen Medien wie in Nordkorea. Wie könne es sein, dass die USA Sanktionen gegen Länder verhängen, weil dort keine Meinungsfreiheit herrsche, aber selber in Amerika die Amerikaner zensieren?

[Siehe Video auf X/Twitter HIER]

 

 

Sven von Storch

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