Die Lage an der polnisch-weißrussischen Grenze droht zu eskalieren. Polen hat bereits 12.000 Soldaten und Antiterroreinheiten an die Grenze geschickt. Lukaschenko lässt immer mehr Migranten nach Weißrussland einfliegen und an die polnische Grenze marschieren.
Experten sprechen nun bei der Massenmigration in die EU offen in den Mainstream-Medien von »hybrider Kriegsführung«. So auch der Politikprofessor Thomas Jäger in einen Interview bei »n-tv«. Vordergründig sehe es so aus, als ob Lukaschenko versuche, die EU unter Druck zu setzen, weil diese die Wahl in Belarus nicht anerkennt und Sanktionen gegen Minsk verhängt hat. Doch hintergründig stehe dahinter der im Verbund mit Russland unternommene Versuch, die EU durch Masseneinwanderung zu destabilisieren, analysiert Jäger. Die EU hinterlasse den Eindruck, ihren Grenzen nicht schützen zu können. Sie sei nicht in der Lage, gegen Russland und Weißrussland einen Gegendruck in dieser Frage zu schaffen.
Auch die »Bild-Zeitung« hat klare Worte gefunden und spricht offen von »Migration als Waffe«. Lukaschenko schieße mit Menschen auf die EU.


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