Der mit Mühe und Not im zweiten Wahlgang zum Kanzler gekürte CDU-Mann und Ex-BlackRock-Deutschland-Vorstand Friedrich Merz wirft der US-Regierung »absurde Betrachtungen« auf Deutschland vor, besonders in Hinblick auf die Bewertung der AfD.
Damit nimmt Merz Bezug auf Äußerungen von Politikern wie US-Außenminister Marco Rubio oder Vize-Präsident J.D. Vance, die die AfD in Schutz genommen haben und die Einstufung des Bundesverfassungsschutzes verurteilten.
Friedrich Merz will daher mit Trump sprechen bzw. telefonieren, um das Bild (im Sinne der CDU, CSU, SPD, Grünen, Linken) über die AfD wieder greadezurücken [siehe Bericht »Welt«]. Er habe sich nicht in den US-Wahlkampf eingemischt und hoffe daher, dass die USA sich aus parteipolitischen Betrachtungen in Deutschland weitgehend heraushalten.
Doch Trump wird wohl wissen, dass die AfD im Grund genommen das Äquivalent von MAGA in Deutschland ist. Und er wird wohl auch wissen, wie oft die deutschen Medien Trump als Nazi und Faschisten beschimpft haben.


Add new comment