Merz will nicht, dass die Abgeordneten der AfD mit der CDU stimmen

Merz schließt konstruktives Misstrauensvotum aus

Friedrich Merz erklärte, dass er ein konstruktives Misstrauensvotum gegen die Scholz-Regierung ausschließe. Warum? Weil er Angst hat, von Stimmen der AfD gewählt zu werden.

In einer Gesprächsrunde bei »Maybritt Illner« erklärte der CDU/CSU-Fraktionschef Friedrich Merz, dass er ein konstruktives Misstrauensvotum gegen die Scholz-Regierung ausschließe [siehe Bericht »Welt«]. Als Grund nannte er, dass er keine Wahl annehmen würde, bei der die Abgeordneten der AfD die entscheidenden Stimmen abgeben.

Merz will, dass Scholz relativ schnell die Vertrauensfrage stellt und zügig den Weg für Neuwahlen freimacht. Bis dahin sei er zu einer Zusammenarbeit mit Scholz bereit. Es habe vertrauliche Gespräche zwischen Scholz und Merz gegeben.

Für Merz gibt es keine ausreichende Begründung für den Vorschlag von Scholz, die Vertrauensfrage erst im Januar zu stellen. Dabei sei die Zusammenarbeit mit der Forderung nach einer balden Vertrauensfrage verknüpft.

 

 

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.